Sommer, Sonne, Strand & Meer. Eine Woche Nordholland mit Hund.

Wir waren in den Niederlanden. In Nordholland um genau zu sein. Um noch genauer zu sein – wir waren in Sint Maartensvlotbrug in der Nähe von Sint Maartenszee. 
Was wir dort alles erlebt haben und welche Ausflugsziele wir mit Hund empfehlen können erfahrt ihr in diesem Beitrag!

Wir haben eine wunderschöne Woche in Sint Maartensvlotbrug verbracht. Inmitten von Hundefreundlichkeit, einem schönen kleinen gemütlichen Bungalow im Ferienpark Campanula und super netten Menschen konnten wir richtig die Seele baumeln lassen!
Unsere Unterkunft beschreiben wir Euch jetzt im Schnelldurchlauf.

 

Das Charlet Aqua:

Küche:

Küchenzeile mit Mini-Ofen, Senseo-Maschine, Wasserkocher, Toaster, Zweiplattenherd, Kühlschrank mit kleinem Gefrierfach, Tisch mit zwei Stühlen

 

 

Schlaf-/Wohnraum:

Bett, kleines Regal für Kleidung, zwei Sessel mit Fußhocker aus Lederimitat (weniger Hundefreundlich, aber Hunde dürfen genauso wie aufs Bett nicht drauf)

 

 

Bad:

Dusche, Toilette, Waschbecken

 

 

 

 

Garten:

Terrasse mit Tisch mit zwei Stühlen, zwei Niedriglehner, zwei Liegen, Sonnenschirm & -ständer, Schuppen zum Abstellen von Fahrrädern

Tag 1 – Die Anreise & das erste Mal Strand:

Am ersten Tag haben wir die 302 Kilometer in die Niederlande hinter uns gebracht. Die Fahrt verlief weitestgehend ruhig und Shakeera hat die meiste Zeit geschlafen. Direkt hinter dem Grenzübergang standen wir dann im Stau, was unsere Laune aber nicht getrübt hat!

Gegen 14:30 Uhr haben wir unseren ersten Stopp erreicht – Callantsoog. Dort holten wir den Schlüssel für unser Charlet ab. Gegen 15 Uhr waren wir dann in dem Bungalowpark Campanula und bezogen das Charlet Aqua mit kleinem Garten. Shakeera hat sich direkt auf die Wiese gestürzt und die Sonne genossen. Der Herzmann ist kurz nach der Ankunft schnell einkaufen gefahren. Der Spar-Markt ist gerade einmal 800m von der Unterkunft weg.

Nachdem wir zu Abend gegessen hatten haben wir uns dazu entschlossen die Gegend zu erkunden und noch einen kleinen Abstecher an den Strand zu machen. Dieser ist Luftlinie nur einige Hundertmeter weg, leider muss man aber einen größeren Umweg laufen, weshalb man eine gute Dreiviertelstunde unterwegs ist – für uns wanderfreudige war das aber kein Problem. Nach 2 Kilometern war man an den Dünen und somit auch in Sint Maartenszee. Nach einer kleinen Wanderung durch die Dünen erreichten wir endlich das Meer. Das Timing hätte nicht besser sein können, denn um 19 Uhr erreichten wir den Strand. In der Hauptsaison dürfen Hunde dort nämlich von 19 Uhr – 9 Uhr überall toben und das bedeutet demnach, Leinen los! Shakeera hat sich wie eine Irre gefreut und ist über den Strand geflitzt, hat Sand gegessen und Möwen verjagt! Insgesamt waren wir an dem Tag 12 Kilometer zu Fuß unterwegs.

Tag 2 – Callantsoog, Hundefreilaufgebiet & Uitlandse Polder:

Die erste Nacht war sehr entspannt, wenn auch etwas gewöhnungsbedürftig. Unser Bungalow lässt sich bei Bedarf erweitern. Sprich, er lässt sich mit Hilfe einer Verbindungstür öffnen und schon können 4 Leute dort wohnen. Bucht man also nur eine Hälfte hat man aller Wahrscheinlichkeit nach Nachbarn, was bei uns der Fall war. Diese waren aber sehr nett und zufällig auch aus Deutschland. Da der Bungalow aber zusammenhängend ist hat man auch eine gewisse Hellhörigkeit in den „eigenen vier Wänden“. Besonders Shakeera konnte mit den fremden Stimmen in der Nacht wenig anfangen. Nach kurzem brummeln hat sie sich aber daran gewöhnt und von da an nicht mehr gemeckert.

Am zweiten Tag wollten wir eine Hundefreilauffläche ausfindig machen, welche sich laut Internet nicht leicht finden lässt und sogar für einheimische (wahrscheinlich ohne Hund) als ein Mythos gilt. Mit einem Wagen Lageplan sind wir dann los und haben nach 6 Kilometern auf dem Westerduinweg die Fläche gefunden. Nach einem eingezäunten Gebiet suchten wir jedoch vergebens. Lediglich die Seite zu den Dünen und dem Naturreservat waren abgezäunt, die Seite zur Bundesstraße wurde nur durch Sträucher „begrenzt“. Kleine Pöller mit winzigen Aufklebern machten darauf aufmerksam, dass in diesem Gebiet Hunde frei laufen. Trotz des hohen Gefahrenpotenzials war die Fläche aber sehr schön und vor allem weitläufig. Ob man seinen Hund aber von der Leine lässt sollte jeder für sich entscheiden, denn auf der Bundesstraße ist immerhin eine Geschwindigkeit von 80 Km/h erlaubt. Die anderen wenigen Hundehalter waren sehr freundlich und respektvoll. Leider lag dort sehr viel Hundekot rum, was etwas weniger schön war. Trotzdem, für gut abrufbare Hunde und die, die bei ihrem Herrchen/Frauchen bleiben eine schöne Idee.

Für den Tag hatten wir noch eine Wanderung geplant und wollten dafür in das Naturreservat Het Zwanenwater. Leider stellten wir vor Ort fest, dass Hunde dort keinen Zutritt haben. Also suchten wir uns spontan eine neue Wanderroute und gingen dann ins direkt gegenüber liegende Gebiet Uitlandse Polder und erfreuten uns an weiten Wiesen, Feldern und wunderschönen Wildblumen auf dem ganzen Weg. Wir begegneten einigen freilauenden Rindern die aber weitgenug vom Weg weg standen, sodass wir den Mindestabstand von 25 Metern ohne Probleme einhalten konnten. Am Ende der Route kamen wir in Callantsoog an. Wem das jetzt bekannt vor kommt – ja – genau dort haben wir den Schlüssel abgeholt! In Callantsoog waren alle sehr freundlich und auch in den Restaurants gab es kein Problem mit Hunden. Insgesamt sind wir an diesem Tag 22 Kilometer gelaufen, was so eigentlich nicht geplant war. Die meiste Zeit war Shakeera angeleint (bis auf das Freilaufgebiet und einem kleinen Waldstück) und wir sind an der Straße gelaufen, aber sowohl Fahrradfahrer als auch Autofahrer waren sehr rücksichtsvoll zu uns „Falschfahrern“.

Tag 3 – Schoorlse Duinen:

Nach dem Marathon von 22 Kilometern am Vortag haben wir uns einen entspannten Tag vorgenommen. Mit dem Auto fuhren wir zum Parkplatz Hargen aan Zee auf dem Hargerstrandweg in Schoorl. Das Tagesticket kostet dort 6€ oder wahlweise 1,90€ pro Stunde (Stand 07/2019) Von dort wollten wir eine geplante Wanderroute gehen. Leider mussten wir auch an diesem Tag eine Alternative improvisieren, da Hunde in dem eingezäunten Dünengebiet nicht erlaubt waren. Die freilaufenden Hochlandrinder konnten wir somit leider nicht begucken. Das ganze Gebiet in Hargen aan Zee ist aber extrem weitläufig und so konnten wir einfach einen Weg drum herum gehen. Bei unserer Runde hielten wir uns immer in der Nähe des Zauns und kamen durch wunderschöne Dünenlandschaften von Schoorl und kleine Wälder.

Besonders für Shakeera war es super! Aufpassen muss man aber trotzdem, denn auf dem Zaun liegt Strom, was Shakeera leider auch in einem unbeobachteten Moment feststellen musste – keine Sorge, es ist nicht passiert. Nachdem wir einen malerischen Ausblick nach dem anderen erhalten haben endete unsere Runde am Strand. In der Hauptsaison von März bis September sind Hunde dort nirgendwo erlaubt, außer am Aktivitätenstrand. Aber auch dort herrscht Leinenzwang von 10 Uhr – 19 Uhr. Nach der 10 Kilometer runde haben wir uns erst einmal auf den Heimweg gemacht.
Nach dem Abendbrot sind wir dann nochmal an den Strand in Sint Martenszee gefahren. Shakeera hat mit vielen Hunden gespielt und auch am Ballspielen hatte sie viel Spaß. Sie hat mal wieder viele Möwen und Raben verjagt. Auf dem Heimweg wollten wir versuchen ohne Leine bis zum Auto zu kommen. Shakeera hatte aber andere Pläne und ist in einen abgesperrten Dünenbereich gerannt, um Kaninchen zu jagen. Nach einigen Minuten kam sie aber wieder. Nach 16 Kilometern Tagesstrecke sind wir dann müde ins Bett gefallen!

Tag 4 – Tagestrip nach Amsterdam:

Am vierten Tag unseres Urlaubs haben wir einen Tagesausflug nach Amsterdam gemacht. Da unser Budget leider nicht unbegrenzt ist, haben wir geschaut wo wir etwas an Geld einsparen können. Das Ergebnis für den Trip nach Amsterdam war wirklich sehr befriedigend was die Ersparnis angeht. Parkhäuser schlagen dort gerne mal mit bis zu 50€ am Tag zu buche. Das günstigste Parkhaus hätte bei 22€ gelegen. Ich habe aber bei meiner Urlaubsrecherche eine gute Alternative gefunden. Und zwar haben wir kostenlos etwas weiter außerhalb der City in einem Gewerbegebiet geparkt – nämlich in Amsterdam-Noord in der Nähe der Anlegestelle NDSM. Von dort aus sind wir dann mit der kostenlosen Fähre in die City übergesetzt. Die Fähren dort sind quasi so gängig wie bei uns die U-Bahn und befördern alles. Angefangen bei Menschen und ihren Vierbeinern über Fahrräder und Mofas. Die Überfahrt dauerte keine 15 Minuten und brachte uns direkt zur Centraal Station – dem Hauptbahnhof Amsterdams. Dort war natürlich sehr viel los und besonders der Fahrradverkehr war nicht zu unterschätzen. Trotz der belebten Straßen herrschte sehr viel Rücksicht. Weder der Hund noch wir wurden einmal umgerannt oder anderweitig be- / gehindert. Wir starteten die Stadttour „Anderer Amsterdam“ mit der App Walk the City. Die Tour kostete (wie fast alle Touren) 1,09€ (Stand 07/19). Leider gab es sie nicht auf Deutsch, aber unsere englisch-Kenntnisse haben dafür vollkommen gereicht. Die Tour ging durch viele Touristen-Hotspots, aber auch durch kleine Gassen. Vorgesehen war auch ein Besuch des Begijnhöfe, aber leider durften dort keine Hunde mitgeführt werden.

Nach der Tour haben wir uns wieder auf den Heimweg gemacht – natürlich wieder mit der Fähre.

Insgesamt waren wir wieder 16 Kilometer unterwegs.

Tag 5 – Käsemarkt & Stadttour in Alkmaar:

An unserem 5. Tag machten wir abends einen Ausflug nach Alkmaar. Wir wollten gerne den Käsemarkt besuchen. Im Sommer findet regelmäßig der abendliche Käsemarkt ergänzend zum normalen Käsemarkt statt. Geparkt haben wir unser Auto im Parkhaus Karperton (Dijk 14). Für unter 2€/Std parkt es sich dort geschützt, wenn auch recht eng. Das Parkhaus ist etwas versteckt. Achtet am besten auf die Beschilderung, dann findet ihr das Parkhaus ganz sicher! Wir starteten wieder eine Stadttour mit der App Walk the City. Die Tour „Altes Alkmaar“ führt etwa 4,7 Kilometer durch süße Gassen, alte Gebäude und die Geschichte Alkmaars. Für Hunde ist diese Runde sehr zu empfehlen, da es durch viele ruhige Gassen und einige Parks geht. Bei Wasserratten sollte man jedoch etwas aufpassen, sonst besteht die Gefahr, dass sie in eine der vielen Grachten fallen. Warum ich das erwähne? Tja – Shakeera hat es tatsächlich geschafft und kam fast nicht mehr alleine raus. Wer also vermeiden möchte die Hälfte der Zeit mit einem komplett nassen Hund durch die Weltgeschichte zu laufen sollte diesen Hinweis ernst nehmen.

Hundefreundlich sind die Niederlande allemal. Doch Alkmaar stach noch einmal heraus, denn besonders die vielen aufgestellten Kotbeutelspender fielen uns immer wieder ins Auge. Es konnte sogar zwischen Plastik- und Papiertüten entschieden werden. Genau so sahen aber auch die Gehwege aus – sauber, ganz ohne Hundekot.

Der Käsemarkt fing um 19 Uhr an. An zwei Ständen konnte leckerer Käse in verschiedenen Sorten probiert und gekauft werden. Es gab kleine Stände mit Souveniers und einen Wagen mit leckeren Toasts mit leckerem Käse. Auf dem Platz wurde die Geschichte des Käsemarkts über die Jahre in verschiedenen Sprachen erklärt. Zu sehen gab es einiges. Auch auf der alten Stadtwaage konnte man sich gegen einen kleinen Obolus wiegen lassen. Die Verkäufer an den Käseständen sprachen ebenso verschieden Sprachen, sodass auch der Käsekauf kein Problem war.

Auch wenn es am Platz selber etwas knubbeliger wurde, haben die Menschen viel Rücksicht auf Shakeera genommen.

Alles in allem können wir einen Besuch in Alkmaar sehr empfehlen, wer sich auch für die Geschichte der Stadt und den ein oder anderen Funfact interessiert, sollte unbedingt diese Tour machen.

Tag 6 – unser persönliches Texel-Desaster:

Schon zu Anfang war klar, dass wir einen Tagesausflug nach Texel machen werden. Doch eins schon mal vorweg, viel darüber erzählen können wir leider nicht. Wer also einen Texeltipp erwartet wird leider enttäuscht und kann zum nächsten Tag scrollen :p

Auch wenn wir den Zauber von Texel nicht erleben konnten erzählen wir euch dennoch von unseren Erlebnissen des Tages.
Angefangen bei der Hinfahrt, welche super unkompliziert und entspannt war. Die Überfahrt mit der Fähre sollte mit unserem Auto erfolgen. Vorab buchten wir ein Onlineticket und konnten am Hafen ganz schnell durch die Schranke fahren und auf die Fähre warten. Die Überfahrt war entspannt und ruhig. Die Fähre war modern mit schönem Interieur! Sogar Hundenäpfe mit Wasser waren vorhanden. Der Ausblick war toll und auch Shakeera hatte keine Angst an den Fensterfronten. Der Lärm hat ihr nichts ausgemacht, was sich im weiteren Verlauf unseres Tages als super hilfreich herausgestellt hat.
Der negative Part der Reise begann leider schon nach dem Auffahren auf die Fähre. Unser Wagen hat bereits beim Abschließen gestreikt.
Als wir wieder zum Wagen kamen ging der Schlüssel immer noch nicht. Leider ließ sich der Wagen auch nicht mehr starten. Wir dachten das es an der Batterie vom Schlüssel lag.
Wir legten an und alle Autos gingen von Bord. Wir baten um Hilfe und um eine neue Batterie. Leider hat die unser Problem nicht lösen können. Die Kapitäne und viele Mitarbeiter der Fähre versuchten zu helfen, leider ohne Erfolg.

Ein Abschleppwagen kam und wir sind insgesamt zwei mal in Texel & Den Helder angelegt und einmal von Den Helder abgelegt.
Wir wurden runter geschleppt und direkt am Hafen wieder abgeladen. Für den Service mussten wir zum Glück nichts bezahlen

Wir riefen bei unserem Automobilclub des Vertrauens an. Erst hieß es der Abschlepper kommt in 30 Minuten. Nach über 2 Stunden kam dann endlich einer. Bei über 30 Grad in der prallen Sonne, ohne Schatten weit und breit, mit Hund – schlimm! Nach ganz vielen Verständigungsproblemen ging es für unseren Wagen dann in die Vertragswerkstatt. Stephan ist mit unserem Wagen mitgekommen, Shakeera und ich wurden zum Campingplatz gebracht. Die Diagnose war – defekter Schlüssel. Stephan hat also einen Mietwagen organisiert, weil es ohne Ersatzschlüssel keine Gewissheit gab. Ein neuer Schlüssel kostet 400€-500€ und die Lieferung sollte 3-4 Tage dauern, was zu lang war.
Also musste Stephan nach Hause und den Schlüssel holen, denn der Ersatzschlüssel lag wohlbehütet zuhause in Deutschland.

Shakeera hat sich sehr tapfer geschlagen!

Auch der Lärm und die vielen Überfahrten hat sie wenig gestresst. Die Fahrt im Abschleppwagen war für uns alle sehr entspannt. Shakeera mussten wir zwar hochhieven, aber auch das hat sie über sich ergehen lassen. Im Charlet angekommen hat sie sofort geschlafen und sich im Schatten erholt während ich angefangen hatte unsere Sachen zu packen. Für den Fall, dass nicht der Schlüssel das Problem ist und der Wagen hätte bleiben müssen wären wir ganz schon angeschmiert gewesen. Wir hätten dann Bahntickets gestellt bekommen. Die Fahrt hätte zum einen über 4 Stunden gedauert, 4 Umstiege beinhaltet und wäre absolut nervenaufreibend gewesen. Zum anderen muss man sich auch überlegen wie man den Inhalt eines vollbeladenen Kombi mit dem Zug und 2 Menschen wieder heim bekommt. Für uns ein absolutes Horrorszenario, weshalb Stephan schon fast alles zwei Tage vor der eigentlichen Abreise im Leihwagen nach Deutschland gekarrt hat.

Als er sich auf den Weg gemacht hat haben Shakeera und ich einen erholsamen Strandspaziergang gemacht. Stephan hat uns dort rausgelassen und ist dann nach Dortmund gefahren. Der Herzmann legte gut 300 Kilometer Strecke zurück, während wir haben den Abend alleine zwischen Mücken, Fliegen, Schneidern und Spinnen verbrachten.

Tag 7 – Zwischen Autohaus, Mietwagen und Strand:

Immer noch gerädert von dem anstrengenden Tag erwachten Shakeera und ich gegen 9 Uhr dank eines Anrufs. Stephan war wieder in den Niederlanden und sogar schon in der Werkstatt. Tatsächlich war der Schlüssel das Problem und so konnten wir nicht nur unseren Wagen abholen, sondern auch garantiert damit nachhause fahren!
Stephan sammelte uns verrückten Hühner ein und wir fuhren zum Autohaus. Noch schnell alle Autos getankt und den Mietwagen weggebracht.
Danach gab es ein leckeres und wohlverdientes Frühstück im Garten!

Den Tag haben wir am Charlet verbracht. Es war viel zu heiß um an den Strand zu gehen, weshalb wir den Strandbesuch auf den Abend verschoben. Abends waren wir dann für 4 Stunden am Strand und sind durch die schönen Dünen zurückgelaufen.
Wir waren auch selbst das erste Mal in diesem Urlaub in der Nordsee schwimmen. Shakeera hat sich auch immer mehr getraut und folgte uns so weit wie es für sie angenehm war. Obwohl sie nicht geschwommen ist hatte sie viel Spaß durch die Wellen zu rennen und die Möwen zu jagen. Aber wie sollte es anders sein. Shakeera wäre nicht Shakeera ohne einen Ausreißer. Bei der letzten Runde ist sie dann wieder einmal abgehauen und hat Kaninchen gejagt. Sie kam aber schnell zurück und war den rest des Tages ein Engel.

Bei unserer letzten Runde am Strand haben wir dann auch das erste mal Hochlandrinder ganz nah erleben dürfen. Zum Glück war Shakeera zu dem Zeitpunkt wieder an der Leine, denn zwischen uns und den Rindern war kein Zaun. Interesse hatte Shakeera aber trotzdem nicht.

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